montag, 31. märz 2025

martinique

 

Hallo liebe Freunde und Begleiter

Nochmals genossen wir die Tage vor Anker in St. Pierre. Zusammen mit einem anderen Segler besuchten wir die Rum Destillerie „Depaz“, welche am Fuß vom Mont Pelée liegt. Gegründet wurde die Destillerie 1651 und wurde beim Vulkanausbruch 1902 komplett zerstört. Der einzig Überlebende der Familie Depaz, welcher damals in Bordeaux studierte, baute die Rumbrennerei später wieder auf. Interessant ist auch, dass der riesige Baum der im Vorgarten des Château der Destillerie steht, (gepflanzt im Jahr 1745) die Katastrophe überlebt hat.

Das Anwesen liegt eine Dreiviertel Stunde Fußmarsch vom Ankerplatz weg. Wieder mal eine gute Gelegenheit unsere „Segler  Beine“ anzustrengen. Es hat sich absolut gelohnt, die Erklärung wie der Rum hergestellt wird, wird anschaulich dargestellt und die Tropfen, welche wir degustieren konnten, waren hervorragend. Ihr ahnt es bestimmt; wir haben den Rückweg beschwingt und nicht mit leeren Rucksäcken angetreten.🤣

Ab dem 27. März haben wir im Hafen „Etang Z‘Abricots“ in Fort de France einen Platz gebucht.

Nach 130 Tagen auf See und vor Anker ist es ein ungewöhnliches Gefühl mal wieder im Hafen zwischen all den anderen Booten zu liegen. Den letzten Hafenplatz hatten wir in Gran Tarajal auf Fuerteventura.

Bis zu unserem Rückflug nach Hause werden wir ein Auto mieten und den Süden von Martinique erkunden. Daneben gilt es Wäsche zu waschen sowie diverse Instandhaltungsarbeiten an Bord zu erledigen.

Dies ist vorerst der letzte Eintrag auf der Seite, da wir am Dienstag den 1. April nach Hause fliegen werden. Mitte Mai wird Ralf mit unserem Freund Andreas nach Fort de France kommen, um die Sola über die Azoren weiter nach Madeira zu überführen. Die zweite Jahreshälfte wollen wir dann auf den Kanaren verbringen. Ralf liebäugelt jedoch jetzt schon mit einem Besuch der Kapverdischen Inseln 🙈. Das würde allerdings aufgrund der dort  vorherrschenden Winde bedeuten, dass es dann nochmals über den Atlantik in die Karibik geht. Aber gemach! Wie heißt es doch so schön? „Beim Segeln werden die Pläne bei Niedrigwasser in den Sand geschrieben 🤣“.

Wenn es also soweit ist, wird die Seite wie gewohnt aktualisiert.

Mit bestem Dank fürs Begleiten und mit einem freundlichen Ahoi die Crew von der Sola Gracia ⛵️

 


montag, 24. märz 2025

guadeloupe - martinique

Hallo liebe Freunde und Begleiter

Auf der Fahrt Richtung Süden ankerten wir nochmals in der Bucht von Bouillante. Den Stopp nutzten wir um mit der Crew der Yin Yang einen einmalig schönen Schnorchel- und Tauchausflug an den „Ilets Pigeon“ zu unternehmen!

Auf der Weiterfahrt nach „Terre de Haut“ wurde die Hoffnung des Skippers endlich erfüllt! Wir hatten Anglerglück! Anstelle der Braunalge Sargassum biss ein 3 kg schwerer Thunfisch an! 🐟

Er reichte für zwei ausgesprochen leckere Mahlzeiten für uns!

Bei der Langfahrt ist es wie manchmal auch so im Leben, dass sich neu gefundene Freunde wieder trennen müssen. So ist es mit der Crew der Yin Yang und uns. Sie wollen noch ein paar Tage auf der traumhaften Inselwelt von Guadeloupe verweilen.

Da Ralf, Berry und ich am 1. April von Fort de France aus nach Hause fliegen, - wir erwarten unser 4. Enkelkind 😍 - entschieden wir uns, weiter gen Süden zu fahren.

Die Windprognosen sagten, dass es in den kommenden Tagen - vor allem in den Passagen zwischen Guadeloupe - Dominica sowie Dominica - Martinique sehr stark blasen wird, also  entschlossen wir uns für die Weiterfahrt am Samstag.

Die 70 NM Fahrt war mittelprächtig. Wie erwartet hatten wir ziemlich viel Wind in den Passagen, so dass es Berry und mir nicht gut ging. 🤮

Der Skipper hat zum Glück keine Probleme mit der Schräglage, er steuerte die Sola sehr souverän und sicher. Nach 12 Stunden Fahrt fiel der Anker in St. Pierre auf Martinique wie geplant um 18:00 Uhr zum Sonnenuntergang🌅

Mit bestem Dank fürs Begleiten und mit einem freundlichen Ahoi die Crew von der Sola Gracia ⛵️


montag, 17. märz 2025

guadeloupe

Hallo liebe Freunde und Begleiter

Nun tingeln wir schon ein paar Tage entlang Guadeloupe’s Westküste in Richtung Norden. Nach wie vor sind wir begeistert von der Gegend sowie den Schnorchel- und Tauchrevieren hier. An einem Tag mieteten wir zusammen mit der Crew der Yin Yang ein Auto um damit durch den Tropenwald quer über die Insel an die Ostküste zu fahren. Etliche Stopps mit Wanderungen zu Aussichtspunkten, Wasserfällen oder Gebirgsbächen forderten nicht nur Berry‘s Kondition. Auch wir Zweibeiner waren am Abend richtig erschöpft. Ralf meinte: „Ein Seemann ist halt kein Wandersmann“ 🤭 Bei dem Ausflug konnten wir viele exotische Pflanzen und Tiere entdecken.

Den nächsten Stopp machten wir in Deshaies, einer kleinen Ankerbucht im Norden von Guadeloupe. Das Ankermanöver war wieder eine Herausforderung! Der Boden in der Bucht ist voll mit Steinen, um einen geeigneten Flecken Sandboden zu finden, benötigten wir sage und schreibe sieben Versuche😤. Der Ort ist malerisch schön. Die Kirche mit dem ehemaligen Pfarrhaus diente als Filmset für die Krimiserie „Death in Paradise“.

Als wir nach langer Zeit wieder mal ein Gläschen Rotwein trinken wollten, bemerkten wir, dass die Flasche zu warm war. Also ließen wir sie an einem Tau befestigt in einem Netz auf den Meeresgrund 16 Meter tief fallen. Nach drei Stunden konnten wir dann den wohl temperierten Tropfen genießen. 🍷

Wie immer findet Ihr Bilder unter Impressionen.

 

Mit bestem Dank fürs Begleiten und mit einem freundlichen Ahoi die Crew von der Sola Gracia ⛵️


montag, 10. märz 2025

guadeloupe

Hallo liebe Freunde und Begleiter

Seit unserer Zeit in St. Anne fahren wir gemeinsam mit der Crew der S.Y. YinYang. Zusammen verbringen wir viele nette Stunden.

In der letzten Woche verbrachten wir gemeinsam einige Tage auf der Insel Terre de Haut. Unternahmen Schnorchelausflüge, mieteten Roller und besuchten das im frühen 19. Jahrhundert erbaute „Fort Napoleon“, auf dem Hügel in der Nähe unseres Ankerplatzes. Der Besuch hat sich definitiv gelohnt, hat man doch u. a. von dort einen einzigartigen Panoramablick über die Bucht bis hin zur Hauptinsel Guadeloupe.

Das Fort bietet neben der  Geschichte über Guadeloupe auch ein natürliches Paradies mit botanischem Garten und heimischen Tieren wie Leguanen und Kolibris. Pelikane sahen wir im Hafen von der Insel Terre de Haut.

Die Fahrt setzten wir nach ein paar Tagen bei angenehmem Wind in Richtung der  Hauptinsel Guadeloupe fort. In einer kleinen Ankerbucht am westlichen „Schmetterlingsflügel“ - die Insel heißt Basse-Terre - ließen wir den Anker fallen.

Im kleinen Ort Bouillante gibt es eine Tankstelle, wo wir unsere drei Fünfliter Reservekanister für das Dinghi endlich auftanken konnten. Im Dinghi haben wir vorsichtshalber immer Paddel dabei, trotzdem bevorzugen wir den Motor um vom Ankerplatz zum Land und wieder zurück zu fahren🤭.

Mit der freundlichen Hilfe des Skippers der YinYang konnten wir am Samstag das schwere Passatsegel gegen das deutlich leichtere Standardvorsegel tauschen.

Nun krängt die Sola bei Wind weniger, was meinem Wohlfühlen sehr zu Gute kommt.😂

 Mit bestem Dank fürs Begleiten und mit einem freundlichen Ahoi die Crew von der Sola Gracia ⛵️


montag, 03. märz 2025

mARTINIQUE - gUADELOUPE

Hallo liebe Freunde und Begleiter

Das Wetter war das vorherrschende Thema bei uns in der vergangenen Woche.

Die schöne Ankerbucht in St. Anne verließen wir, um endlich wieder Neuland zu entdecken….und um vor dem Regen zu fliehen.

Das erste Ziel war Grande Anse d‘Arlet, wo wir zwei schöne, sonnige Tage verbracht haben.

Ralf ist beim Schnorcheln Wasserschildkröten begegnet, eine lag auf dem Grund und erhob ganz erstaunt den Kopf und wunderte sich, wer sie denn wohl  besuchen kam🤭. Dazu kam noch ein Rochen der in aller Seelenruhe seine Bahnen zog.

Das nächste Ziel war St. Pierre, die Bucht besuchten wir im Januar schon. Diesmal hatten wir viel weniger Wind, so dass Landausflüge mit dem Dinghi möglich waren. Die ehemalige Hauptstadt von Martinique  wurde 1902 vom Vulkan „Mont Pelée“ bei einem Eruption komplett mit Lava überschüttet. Von den ehemals 28.000 Einwohnern überlebte laut Wikipedia nur ein junges Mädchen, ein Gefängnisinsasse sowie ein junger Schuhmacher. Seit dem Ereignis ist Fort de France Martinique’s Hauptstadt.

In St. Pierre besuchten wir frühmorgens den täglichen Fisch- und Gemüsemarkt. Der Thunfisch, welchen wir quasi fangfrisch gekauft haben, war ausgesprochen lecker. Das von  einheimischen Bäuerinnen verkaufte Gemüse ebenso. Leider konnte ich das Französisch der Verkäuferinnen relativ schlecht verstehen, Ralf meinte schon, dass die Aussprache von den Damen da anders klingen würde als die in Frankreich 😉. Ich denke, dass sie auf dem Markt kreolisches Französisch sprechen.

Die Überfahrt nach Dominica war etwas ruppig. Der stark auffrischende Wind zwischen den Inseln sorgte für hohe Wellen, die Fahrt wurde ziemlich schnell🥹. Nach sechs Stunden Fahrt sind wir doch zwei Stunden früher als geplant am Ankerplatz angekommen. Wir verbrachten dort nur eine Nacht (mit der gelben Flagge, als Zeichen, dass wir nicht einklarieren). Am Tag drauf fuhren wir früh zur nächsten Insel - Guadeloupe, wo wir erstmal einige Tage bleiben werden. Guadeloupe sieht auf der Landkarte aus wie ein Schmetterling, unsere Destination war das südlich davon gelegene Inselchen Terre de Haut. Die Inselbewohner nennen die Insel „Tèdého“👏

Wenn wir bis jetzt schon sehr viele schöne Orte kennengelernt haben auf unserer tollen Reise, der Platz hier ist wirklich das, wo wir beide sagen: Einmalig schön 🤩

Nächstes Mal werden wir berichten, was wir alles auf dem Archipel Guadeloupe unternommen haben. 😉

Mit bestem Dank fürs Begleiten und mit einem freundlichen Ahoi die Crew von der Sola Gracia⛵


montag, 24. februar 2025

Martinique - St. Anne

 

Hallo liebe Freunde und Begleiter

Nun ankern wir seit einigen Tagen  in der schönen Bucht von St. Anne. Die Tage sind sehr schnell verflogen. Hier haben wir auch einiges erlebt.

Zuerst benötigten wir einen Tag zum Wäsche waschen. Zum Waschsalon sind wir mit dem Dinghi gefahren. Beim Aussteigen ist der Motor Starterschlüssel verlorengegangen. 😤 zum Glück hatten wir die Telefonnummer von unseren Bootsnachbarn dabei, welche uns nach unserem „Notruf“ freundlicherweise mit ihrem Dinghi abgeschleppt haben👏. Nun ist stets ein Ersatz an Bord. Wie heißt es doch noch gleich? Aus Schaden wird man (hoffentlich 😉) klug.

Da es jeden Tag mindestens dreimal regnet, war das Trocknen der Wäsche an der frischen Luft eine Herausforderung 😂

Meistens wenn wir einen Ausflug zum spazieren an Land unternahmen, wurden wir von einem Regenschauer überrascht. Dass in der Karibik den ganzen Tag die Sonne scheint, können wir nicht bestätigen.🤨

An einem Tag haben wir die Nähmaschine hervorgeholt, da mittlerweile durch Abnutzung einige defekte Stellen an der Sprayhood und am Bimini entstanden sind, welche zu reparieren waren. Zugleich reinigten wir die Sprayhood. Das helle Tuch wurde im Laufe der vergangenen zehn Monate durch die ständige Benutzung immer unansehnlicher.🤢

 Wenn man, so wie wir, ein paar Tage in einer Bucht wie hier in St. Anne liegt, ergeben sich immer wieder Gelegenheiten andere Seglercrews kennen zu lernen. Man trifft sich dann abends zum „Sundowner“ auf dem einen oder anderen Boot zum „Klönschnack“. Zum Glück geht es dabei nicht immer ums Thema Segeln😉.

Mit bestem Dank fürs Begleiten und mit einem freundlichen Ahoi die Crew von der Sola Gracia ⛵️

 


montag, 17. februar 2025

grenada - carriacou - Martinique

Hallo liebe Freunde und Begleiter

Bei Carriacou haben wir uns zwei Mal verlegt, der Schwell der Wellen ließ uns Nachts nicht richtig gut schlafen. Schlussendlich haben wir noch für zwei Nächte in der Tyrell Bay geankert, wo wir am Freitag beim „Customs & Immigration Service“ im Hafen ausklariert haben. Auch entdeckten wir noch einen zweiten „Supermarkt“ im Ort, der aber noch weniger frische Lebensmittel im Angebot hatte als der erste.🤨 Ralf sagte, das sehe dort so aus wie in den ehemaligen Lebensmittelgeschäften in der DDR 🤢.

Unsere Weiterfahrt ist Richtung Norden geplant. Wegen den vorherrschenden sehr stark und böigen Winde leider jedoch ohne Zwischenstopp auf Union Islands oder Mustique. Das einklarieren mit Berry wäre auch nochmals mit einem Tierarzt Besuch verbunden gewesen.😤 Also alles in allem eine sehr zeitaufwändige und komplizierte Angelegenheit 😒

Zum Abschied der Insel Carriacou besuchten wir nochmals den „Paradise Beach Club“. Zu  Fuß da angekommen, meinte Ralf ganz erstaunt, „schau mal, da ist bestimmt ne geschlossene Gesellschaft, so schön wie es hier dekoriert ist!“ „Ja“ war meine Antwort, „die Gesellschaft feiert heute den Valentinstag“ 😂 Da wir im Vorfeld nicht reserviert hatten, freuten wir uns sehr, dass wir die letzten zwei Plätze bekommen haben!

Das Wetterfenster für  Freitag prognostizierte guten Wind, also traten wir die Rückfahrt nach Martinique um 11:00 Uhr an. Es wurde eine sehr ruppige Fahrt. Während der 23 Stunden, die Ralf alleine gesegelt ist, wurde die Sola mehrmals von über vier Meter hohen Wellen überspült. Auch lagen wir teils sehr stark auf der „Backe“, was nicht unbedingt zu meinem Wohlfühlen beigetragen hat.

Ich legte mich also unten in den Salon, wo man besser liegt als oben im Cockpit. Berry schlief ebenfalls unten, er ist da voll relaxt. ☺️

Dadurch dass der Wind sehr böig war, musste Ralf die Segeleinstellung sehr oft verändern... er sagte, um ein Vielfaches mehr als während der gesamten dreiwöchigen Überfahrt von Gran Canaria nach Martinique 🤨. Entspanntes Segeln geht absolut anders😒!

Mit bestem Dank fürs Begleiten und mit einem freundlichen Ahoi die Crew von der Sola Gracia ⛵️


montag, 10. februar 2025

Hallo liebe Freunde und Begleiter

Der Weg von Grenada Richtung Norden dauerte wegen des in der Karibik vorherrschenden Nord/Ost-Passats länger als Richtung Süden. Gestartet in der Prickly Bay fuhren wir am ersten Tag bis zur „Marano Bay“ im Norden von Grenada. Ralf schnorchelte dort und war begeistert von den vielen Korallen und der hohen Anzahl von verschiedenen Fischen. Am folgenden Tag dauerte die Fahrt (laut Karte nur 20 NM) über 8 Stunden, da wir gegen den Wind „kreuzen“ mußten. Laut Navigationsgerät sind wir 44  NM gefahren. „Kreuzen“ bedeutet immer, doppelte Strecke, dreifacher Zeitaufwand und vierfachen Ärger 🤨.

Für die Strapazen wurden wir auf „Sandy Island“ belohnt. Den Ort kannten wir ja schon von der Hinfahrt. Am folgenden Tag gönnten wir uns ein hervorragendes Abendessen im „Paradise Beach Club“. Zur Besonderheit des Restaurants gehört neben dem guten Essen und dem freundlichen Service auch ein Wasser Taxi. Auf Wunsch wird man zum Abendessen abgeholt und auch wieder zurück gebracht. Interessant ist, das es keinen Steg zum Anlegen gibt und man im Knöchel tiefen Wasser ein und aussteiget. Pumps wären da also fehl am Platz 😉. Mit dem Besuch im Restaurant unterstützt man finanziell auch indirekt die leidgeprüften Bewohner der Insel Carriacou. Hat doch im Sommer des letzten Jahres der Hurrikan „Beryl“ die Insel stark verwüstet. Es stimmt traurig, wenn man über die Insel „Sandy Island“ spaziert, welche fast zur Hälfte dem Hurrikan zum Opfer gefallen ist. Überall liegen übergebliebene Palmen, flach auf am Boden wenn sie nicht komplett entwurzelt wurden.

Um unseren frischen Lebensmittelvorrat wieder aufzustocken, besuchten wir den einzigen Supermarkt in der Tyrell Bay 20 Minuten zu Fuß entfernt von unserem Ankerplatz. Das Angebot war leider sehr übersichtlich. Außer Grapefruits und Äpfel war nichts, was wir gekauft haben. Wir stellen immer wieder fest, wie gut es uns in Europa bezüglich der Verfügbarkeit und Vielfalt von frischen Lebensmittel geht! Von den niedrigen Preisen ganz zu schweigen. 

Mit bestem Dank fürs Begleiten und mit einem freundlichen Ahoi die Crew von der Sola Gracia ⛵️


montag, 03. februar 2025

Hallo liebe Freunde und Begleiter

Nun haben wir ein neues Antifouling an der Sola sowie ein neues Wellenlager. Die Arbeiten wurden sehr sauber durchgeführt. Wie letzte Woche geschrieben, wohnten wir für drei Nächte in einem Appartement in St. George’s. Geplant hatten wir während diesen Tagen Ausflüge auf der Insel zu machen. Tatsächlich nehmen die öffentlichen Busse keine Hunde mit, darüber hinaus ist es hier so warm und teils schwül, dass wir diesen Plan aufgegeben haben. Unseren Vierbeiner den ganzen Tag allein im Appartement zu lassen war natürlich keine Option.

Leider kam die Sola erst am Montag wieder ins Wasser und stand somit länger an Land als geplant. Die Herausforderung in dieser Zeit bestand darin, den Kühlschrank (der mit Meerwasser gekühlt wird) ohne Wasserkühlung „in Betrieb“ zu halten. Zum Glück haben wir eine Eiswürfelmaschine! Sie war während des Landaufenthalts im Dauereinsatz….nicht weil wir so viele Sundowner trinken, nein, die Eiswürfel wurden mit Behältern in den Kühlschrank gestellt, damit die Lebensmittel einigermaßen kühl bleiben, was bei 28 Grad Celsius Außentemperatur eine echte Herausforderung darstellt🤢.

Der Vorrat an frischen Lebensmitteln haben wir auch wieder aufgestockt. Zu Fuß eine gute halbe Stunde von der Marina entfernt fanden wir einen Supermarkt, wo wir wieder Gemüse und Obst bevorraten konnten. Leider gab es keine Tomaten. Die konnten wir bei einer einheimischen Gemüse-Händlerin vor dem Hafen finden. Auf unsere Frage wie teuer die sind, antwortete sie: Pro Pfund 12 EC Dollar. - (3 EC Dollar sind 1€) Ralf wählte einige Tomaten für uns aus, wollte sie abwiegen, die Verkäuferin nahm das Tütchen in die Hand wog es mit derselbigen ab und verlangte dafür 15 EC Dollar. 🤓Der Kauf hat sich indes gelohnt: Endlich mal wieder Tomaten, die nach Tomaten schmecken!!! 🤩Wir fragen uns noch immer, von wo die Tomaten wohl importiert werden? An einheimischem Gemüse und Obst haben wir Yam-Wurzeln, Christophine, Süßkartoffen, Plantain (Kochbananen) und natürlich Ananas des öfteren schon gekauft und genossen!  🤩

Mit bestem Dank fürs Begleiten und mit einem freundlichen Ahoi die Crew von der Sola Gracia ⛵️


montag, 27. januar 2025

Grenada

Hallo liebe Freunde und Begleiter

Das Einklarieren auf Grenada hat so mittelmäßig geklappt. Wir hatten uns vorab über eine eigens dafür entwickelte App angemeldet und einen Termin bei Health, Emigration und Costums vereinbart. Am Sonntag war nur der Healthbeamte in seinem Büro. Alles war in Ordnung, also konnten wir die Q—Flagge (als Zeichen, dass alle an Bord gesund sind) wieder abnehmen. Die Information vom freundlichen Gesundheitsbeamten war, dass seine Kollegen von der Einwanderungsbehörde und vom Zoll woanders Termine hätten. Also heute nichts mehr gehe und Ralf (der Skipper muss es machen) erst am folgenden Tag einklarieren könne. Gesagt getan. Das Büro öffnet um 8:00 Uhr, die Empfehlung war jedoch erst um 8:30 Uhr zu erscheinen🤢. Nachdem bis 10:00 Uhr immer noch niemand anwesend war kam Ralf (etwas genervt😤) wieder zum Boot um es dann eine Stunde später nochmals zu versuchen. Und siehe da, die Damen und Herren Beamte waren da👏. Um 75 $ ärmer kam er eine halbe Stunde später zum Boot zurück und wir konnten endlich an Land.

In den folgenden Tagen sind wir täglich zum Strand gefahren, was auch Berry ausgesprochen gut gefallen hat. Zudem haben wir die Hauptstadt St. George’s besucht. Die Geschichte der Insel ist von den Engländern geprägt. Die Sprache ist englisch (ok, mit einem gehörigen Akzent), man fährt links, alle Maßeinheiten sind britisch und der Baustil der offiziellen Gebäude ist stammt ebenfalls noch aus der Kolonialzeit. Auf dem Markt herrscht reges Treiben, aber anders als auf Märkten in Frankreich hatten wir nicht das Gefühl, dass die Händler wirklich verkaufen wollen. Falls der Kunde was haben möchte, ok, wenn nicht, alles easy….karibisch halt 😂.

In der Marina vereinbarten wir einen Termin um den Rumpf der Sola neu mit Antifouling streichen zu lassen. Für die veranschlagten 4 Tage haben wir ein Appartement in St. George’s gebucht.

Das Wetter hier ist natürlich recht warm (26  bis 28 Grad Celsius), teils auch schwül und an die Wettervorhersagen hält es sich auch nicht 🙈. Anstelle der vorhergesagten 3-4 Windstärken und Sonnenschein blies es heute den ganzen Tag mit bis zu 6 Windstärken. Regenschauer waren die ständige Abwechslung zum Sonnenschein. 🌈 

 

Mit bestem Dank fürs Begleiten und mit einem freundlichen Ahoi die Crew von der Sola Gracia ⛵️


montag, 20. januar 2025

Martinique - St. lucia - Bequia - carriacou - grenada

 

Hallo liebe Freunde und Begleiter

Am Dienstag haben wir früh den Anker hoch geholt, um Richtung Süden, Ziel Grenada, zu fahren. Wir planten, die rund 160 NM (rd. 300 km) in 4 Tagesetappen zu fahren. Den ersten Stopp machten wir auf der Insel St. Lucia. Im Süden der beiden markanten Pitons. Wir hatten angenehmen Segelwind, zwischen den Inseln war wie erwartet die Atlantikwelle zu spüren als auch der Düseneffekt, also  2 - 3 Windstärken mehr als auf der windabgewandten Seite der Inseln.

Für den folgenden Tag planten wir einen Stopp auf St. Vincent, die Insel, wo „der Fluch der Karibik“ gedreht wurde. In zwei Buchten kamen uns Boote mit „Locals“ entgegen, welche uns zum Anlegen an Bojen motivieren wollten. Einer wollte uns tatsächlich einen toten Fisch verkaufen😉. Von anderen Seglern hörten wir, dass diese Bootsmänner unseriös arbeiten.😤 Da auch der Wind zum Ankern ungünstig war, beschlossen wir spontan, zur Insel Bequia 8 NM weiterzufahren. Dort verzweifelten wir fast beim Ankermanöver. Es dauerte geschlagene 1 1/2 Std. und sechs Versuche bis der Anker endlich hielt.😕 Im Revierführer war Sand als Ankergrund  angegeben. Dieser Ankergrund war jedoch großflächig mit Steinen und Felsbrocken vermischt.🤨 Vielleicht hat der Autor Sandflecken am Grund gesehen, wir leider nicht🤢.

Am nächsten Morgen fuhren wir wie geplant zur Insel Carriacou um vor der kleinen unbewohnten Insel Sandy Island zu ankern. Beim Hurrikan Beryl, der am 2. Juli 2024 dort tobte, wurde auch diese traumhafte Insel fast komplett verwüstet. Heute sind nur noch wenige abgeknickte Palmen am Strand zu sehen. Ein trauriger Anblick.

Von Sandy Island aus fuhren wir bei angenehmen Wind die letzten 35 NM in den Süden der „Gewürzinsel“ Grenada. In der Prickly Bay im Süden der Insel ließen wir den Anker fallen. Wie jeden Tag hat uns auch dort ein ein Regenschauer mit dem dazugehörenden Regenbogen 🌈 erwartet.

Morgen fährt Ralf mit dem Dinghi zum Einklarieren an Land . Danach wollen wir die schöne Insel erkunden. Erstmal ist heute chillen und schwimmen bei 26 Grad Wassertemperatur und Sonnenschein angesagt🤭

Mit bestem Dank fürs Begleiten und mit einem freundlichen Ahoi die Crew von der Sola Gracia ⛵️


montag, 13. januar 2025

St. anne - Fort de France - St. Pierre - St. anne

Hallo liebe Freunde und Begleiter

 Am Mittwoch haben wir nach über 2 Wochen die Ankerbucht vor St. Anne verlassen. Wir fuhren Richtung Fort de France, der Hauptstadt von Martinique 🇲🇶. Während der Zeit in St. Anne haben wir zwei nette Crews aus Deutschland kennengelernt, mit denen wir oft was unternommen und uns ausgetauscht haben. Segelreisen bedeutet nicht nur schöne Orte auf der Welt zu entdecken, man lernt auch interessante Menschen und ihre Lebensweisen kennen. WhatsApp und Co. macht es uns danach einfach, in Kontakt zu bleiben.🤩 Ich als weibliches Crewmitglied finde es gut, mich auch mit anderen „Seglerfrauen“ austauschen zu können. Die Themen sind  - nicht unbedingt überraschend - oft andere, als wenn Frauen sich mit Skippern unterhalten. 😉

Einen Stopp haben wir in der Bucht von „Anse Dufour“ gemacht, wo Ralf schnorcheln ging. Leider war das Wasser sehr trüb, so dass er nicht viele Fische oder Korallen sehen konnte. Jedoch sahen wir zum ersten Mal auf unsere Tour Pelikane. Wasserschildkröten gab ebenfalls in den Ankerbuchten in grosser Zahl.

Die Route führte uns über einen Stopp in Fort de France weiter zur Ankerbucht bei St. Pierre. Ein wunderschöner Ort. Leider waren die Dünungswellen ziemlich stark, sodass wir eine „rollige“ Nacht hatten. Ein Anlanden am Steg war an zwei aufeinanderfolgenden Tagen leider nicht möglich. Wir beschlossen daher wieder nach St. Anne zurückzufahren. Die Wetterprognose sagte leichten Wind aus Nord-Ost voraus. Man sollte sich nur nicht darauf verlassen🤢. Auf dem gesteckten Kurs, wo wir von der Windstärke her hätten segeln können, kam er direkt von vorne (also aus Süd 🤢). Es baute sich eine Welle auf, unser Dinghi, welches wir hinter der Sola herzogen, hüpfte munter in der Heckwelle hin und her. Ralf befürchtete, dass es sich samt Motor überschlagen könnte. In dem Fall hätten wir so richtig „Spaß“ bekommen🤮. Ich hab mir sagen lassen, dass Motoren überhaupt kein Bad im Salzwasser mögen 🙈😂 Bei dieser Fahrt ist zum Glück jedoch noch einmal alles gut gegangen.🙏 Lernstrecke: Der Dinghimotor wird künftig immer (!) abgebaut wenn das Beiboot mitgeschleppt wird und zwar unabhängig davon, wie die Windvorhersagen sind!

Mit bestem Dank fürs Begleiten und mit einem freundlichen Ahoi die Crew von der Sola Gracia ⛵️


montag, 06. januar 2025

las palmas de Gran Canaria - St. Anne, Martinique

Hallo liebe Freunde und Begleiter 

Nun, nach ein paar Wochen der Unterbrechung wird unser Reisebericht weitergeführt.

Ralf hat die Atlantik Überquerung erfolgreich mit seinem Freund Peter geschafft. Gestartet sind die Beiden in Las Palmas am 04. Dezember. 19 Tage und 23 Stunden später, fiel dann nach 2.835 NM der Anker in der Ankerbucht von St.  Anne, Martinique. Das war eine „Punktlandung“!  Ich erreichte Martinique mit dem Flugzeug am selben Tag um 18:30 Uhr, Peter flog um 19:00 Uhr wieder zurück nach Deutschland.🎄

Anglerglück hatten sie während der ganzen Zeit keins, ab und an lagen am Morgen ein paar suizidale fliegende Fische an Deck, welche Berry immer anbellte, gefressen hat er sie nicht🙈

Hier in der Ankerbucht  von St. Anne liegen um die 200 Boote. Diese Dimension einer Ankerbucht kennen wir von Europa nicht. Mit dem Dinghi fahren wir knapp 10 Minuten um an Land zu kommen. In den letzten Tagen hatten wir einiges zu erledigen. Neben „endlich mal wieder“ den Vorrat an frischen Lebensmitteln aufstocken, Wäsche im Waschsalon waschen haben wir auch schöne Spaziergänge entlang der Mangroven gemacht. Auch stand ein Tierarztbesuch mit Berry auf dem Plan. Er erhielt eine Impfung gegen Herz- und Lungenwürmer sowie einen für die Einreise nach Grenada gesetzlich vorgeschriebenen Check. Alles ist in Ordnung!

Dies in Kürze zu unseren Erlebnissen der letzten Zeit. Von nun an werde ich wieder wie gewohnt am Montag schreiben. Da wir 5 Stunden zeitversetzt zur MEZ sind, kann es auch Dienstag werden.🤭

Liebe Grüße aus dem 26 Grad warmen St. Anne 🌞 sowie mit bestem Dank fürs Begleiten und mit einem freundlichen Ahoi die Crew von der Sola Gracia ⛵️

 


las palmas de gran canaria

montag, 18. november 2024

 Hallo liebe Freunde und Begleiter

 

Nun sind wir an unserem ersten großen Ziel in Las Palmas de Gran Canaria angekommen!

Nach 6 Monaten Fahrt, 3.500 NM mit 36 Stopps in Häfen oder an Ankerplätzen, mal für eine Nacht, mal auch für mehrere Wochen. Es war eine sehr schöne, abwechslungsreiche Reise, wo wir viel Spannendes und auch Überraschendes erlebt haben.

Einig Male haben wir spontan die Pläne ändern müssen, letztendlich ist zusammenfassend zu sagen, dass alles gut gegangen ist!

Hier in Las Palmas wird auf der Sola ein Crew Wechsel stattfinden. Peter, der Freund von Ralf, wird mich ablösen. Die Beiden werden zusammen den Atlantik überqueren um dann Martinique anzusteuern. Für die Überfahrt rechnet der Skipper mit rund 21 Tagen. Heiligabend sollten sie dann spätestens drüben sein.

Ich fliege zurück nach Hause um dann mit dem ✈️ den großen „Teich“ zu überqueren.

 

 

Mit bestem Dank fürs Begleiten sowie mit einem freundlichen Ahoi die Crew von der Sola Gracia ⛵️


dienstag, 12. november 2024

lanzarote - Las Palmas

Hallo liebe Freunde und Begleiter

 Gestern konnte ich nicht wie gewohnt schreiben, wir segelten vom südlichsten Ankerplatz auf Fuerteventura „Punta de Jandia“ nach Las Palmas⛵️.

Der Ankerplatz war auch wieder ziemlich rollig und es war viel Wind für die folgenden Tage angesagt. Also hieß es morgens um 8:00 bei Sonnenaufgang Anker auf, um die 50 NM nach Gran Canaria anzutreten. Der Wind war angenehm, so dass wir gut segeln konnten. Zu meinem Unbehagen kam die rund zwei Meter hohe Welle direkt von der Seite, so dass die Sola doch recht stark rollte.🤢. Seekrank wurde von und jedoch zum Glück keiner 😊.

Nun aber der Reihe nach: Nach Lanzarote - wovon ich zuletzt berichtet habe - sind wir frühmorgens Richtung Fuerteventura losgefahren. In Gran Tarajal haben wir glücklicherweise einen kleinen Hafen gefunden, wo wir nach 50 NM und 7 Stunden Fahrt anlegen konnten. (Wir ergatterten der letzte Liegeplatz im kleinen Hafen.) 🙏

Bis zum Sonntag blieben wir, haben Spaziergänge in den kleinen Ort (mit den üblichen Einkäufen) unternommen und fuhren mit dem örtlichen Bus in das nächstgelegene Fischerdörfchen Las Playitas. Ein hübscher Ort mit gutem Restaurant und fangfrischem Fisch auf der Karte, lecker 😋.

Freitag und Samstag hatten wir mal wieder unbestellte Unterhaltung 📢. Es wurde das gut besuchte „Festival „Arena Negra“ am Strand von Gran Tarajal ausgerichtet. Weniger erfreut hat uns jedoch, dass die Musik bis morgens um 04:00 Uhr dauerte und wir uns im Boot fühlten, als hätten wir die Betten direkt neben der Bühne aufgeschlagen🤨

Am Sonntag fuhren wir in den Süden von Fuerteventura. Auf dem Weg dorthin hatten wir ein eher ungewöhnliches „Wiedersehn“ mit lieben Bekannten aus dem Frankenland. Standen sie doch am Strand während wir in rund 200 Meter Entfernung an ihnen vorbei segelten. Wir winkten uns gegenseitig zu und sagten uns am Telefon kurz „Hallo“ oder besser auf spanisch „Hola“.

Abends kamen wir am Ankerplatz „Punta de Jandia“ an, welchen ich zu Beginn des Berichts erwähnt habe.

Was wir nun in Las Palmas so erleben, und wie es weitergeht….Ihr ahnt es bestimmt, am 18. November könnt Ihr es gerne lesen!

Bis dahin, besten Dank fürs Begleiten sowie mit einem freundlichen Ahoi die Crew von der Sola Gracia ⛵️

 

 


montag, 04. november  2024

lanzarote

Hallo liebe Freunde und Begleiter

In der Ankerbucht der Insel La Graciosa verbrachten wir neun sehr schöne Tage. Den Vulkan haben wir bestiegen, sowie Spaziergänge am Strand unternommen. An zwei Abenden haben wir mit anderen Ankerliegern am Strand gegrillt und anschließend am Feuer gemütlich zusammengesessen. 🥩Die Getränke waren kühl, der Sand und die Luft angenehm warm, Segler was willst du mehr🤩 ? Die Überfahrt in den Süden von Lanzarote verlief gut. In der Marina Rubicón verbrachten wir zwei Tage. Das war auch nötig, denn nach so langer Zeit vor Anker benötigte ich einen Waschsalon um die sich angehäufte Schmutzwäsche waschen zu können! Der Hafen Rubicón ist umgeben von einer Ferienparkanlage, dementsprechend ist es doch sehr touristisch. Im Gegensatz zu den anderen Inseln der Region hat man hier jedoch keine Bausünden begangen, so dass sich die Häuser sehr gut in die Landschaft einfügen. Wir entschlossen uns am Sonntag in eine zwei Meilen entfernte Ankerbucht zu fahren. Zur Zeit ist leider recht viel Schwell und wenig Wind, so dass sich das Boot immer wieder quer zu den Dünungswellen stellt. Dadurch ist es manchmal so rollig, dass man die Tassen auf dem Tisch festhalten muss damit sie nicht umkippen🤢 . Wenn die Tagesausflügler gegen Abend die Bucht verlassen haben, werden wir den Heckanker ausbringen, so dass wir dann stabil liegen und Nachts nicht aus den Kojen fallen😒.

Geplant ist, dass wir morgen Richtung Fuerteventura weiterfahren.

Besten Dank fürs Begleiten sowie mit einem freundlichen Ahoi die Crew von der Sola Gracia ⛵  


montag, 28. oktober 2024

....  - La graciosa

Hallo liebe Freunde und Begleiter

Genau 3 Stunden weniger als 5 Tage dauerte es, bis wir unseren Anker fallen ließen in der Bucht „Playa de la Francesa“ der nördlichsten Insel der Kanaren „la Graciosa“. Etwas müde waren wir beide, aber auch glücklich, dass wir die lange Fahrt gut geschafft haben. 🤩

In der Bucht waren von den 26 Ankerliegern mehr als 3/4 Katamarane, wir mit unserem Monorumpf kamen uns sehr klein vor!🤭

Nach dem Frühstück gingen wir erstmal ne Runde im 22 Grad warmen Wasser schwimmen! Herrlich! - Am nächsten Tag fuhren wir mit dem Dinghi an Land zum einzigen Dorf auf der unter Naturschutz stehenden Insel. Da gibt es keine asphaltierten Straßen, die wenigen Autos welche hier fahren, gehören den Dorfbewohnern. Die Insel hat knapp 700 Einwohner. Touristen kommen mit der Schiff von Lanzarote oder wie wir mit dem eigenen Boot.

Den Ausflug nutzten wir auch, um die beiden Supermärkte zu besuchen. (Nein, nicht Lidl oder Aldi, hier heißen sie „Supermercado da Mar“ und „Coviran“) leider war das Angebot in beiden sehr spärlich!

Für die kommenden Tage ist viel Wind aus Nord vorausgesagt, wir liegen hier in der Bucht jedoch gut davor geschützt. Geplant haben wir Wanderungen u.a. zum Vulkan „Las Agujas“ 267 M.ü.NN, dem höchsten Punkt dieser schönen Insel, oder Strandspaziergänge.

Eine kleine Zwischenstandsmeldung: von unserer Abfahrt in Lemmer Mitte Mai bis jetzt haben wir 1685 NM im Kielwasser gelassen.  😊Wann wir weiterfahren und wohin, könnt Ihr gerne nächste Woche lesen.

Bis dahin, besten Dank fürs Begleiten sowie mit einem freundlichen Ahoi die Crew von der Sola Gracia ⛵


mittwoch, 23. oktober 2024

Oeiras/Lissabon - ....???

Hallo liebe Freunde und Begleiter

Heute berichte ich mal wieder von einer Planänderung! (Leser von unserer Homepage kennen die Thematik mit den Planänderungen,... kommen halt vor bei unserem Törn)😉.

Anders als letzte Woche berichtet, fahren wir nun Richtung Kanaren.

Abgelegt haben wir im Hafen von Oeiras am Freitag Mittag. Samstag morgen früh streikte die Selbststeueranlage dann mal wieder.🤑 Was nun? Auf Madeira wird es wohl kaum Reparaturwerkstätten geben, die uns bei der Problematik weiterhelfen können. Also war uns beiden klar, dass wir zu den Kanaren umplanen sollten. Wir informierten die Crew von der „Sanuk“, welche mit uns Richtung Madeira aufgebrochen war. Sie planten dann auch um und bogen ab in Richtung Algarve.

Ralf fragte im Technik Forum der Gruppe „Trans Ozean“ nach, ob jemand das Problem von der Selbststeueranlage kennt. Siehe da, es kamen Tipps, u.a. dass die Kohlebürsten für die Hydraulikpumpe evtl. abgenutzt oder verstaubt sein könnten. Nach 3 stündiger Fehlersuche und Reparatur können wir nun sagen, dass die Anlage seit über 24 Stunden ohne Aussetzer läuft.🙏

Zum Glück haben wir nun Starlink an Bord!! Ohne dem hätte die Kommunikation und Zusendung von Bildern mit all den Helfern und Tipp Gebern nicht funktioniert.😉

Das Projekt „Solaranlage“ hat Ralf letzte Woche im Hafen erfolgreich auf dem Geräteträger installiert. Somit beziehen wir nun täglich zusätzlich rund 0,5 KW umweltfreundlichen Strom.🌞 Das ist insbesondere dann sehr nützlich, wenn wir vor Anker liegen oder segeln, denn „Starlink“ verbraucht im Verhältnis zu den anderen Stromverbraucher an Bord doch viel Strom. Darüber hinaus reicht der Strom dann auch um mit der Induktionsplatte zu kochen, was hilft Gas zu sparen.

Wann und wo genau wir angekommen sind und was wir noch erlebt haben werden wir nächste Woche berichten.

Bis dahin, besten Dank fürs Begleiten sowie mit einem freundlichen Ahoi die Crew von der Sola Gracia ⛵


montag, 14.10.2024

oeiras / Lissabon

Hallo liebe Freunde und Begleiter

Der ehemalige Hurrikan „Kirk“ kam zum Glück etwas schwächer als vorausgesagt an Land . Alle Boote hier im Hafen waren gut vertaut, so ist zum Glück kein Materialschaden entstanden!

Bei Ralf gehen die Installationsarbeiten gut voran. Nachdem von seinem favorisierten online-Versandhaus (beginnt mit a… endet mit …mazon) auch von Portugal fast alle bestellten Artikel geliefert wurden, konnte er mit der Arbeit beginnen😊 . Wir hoffen, dass die letzten Produkte heute ankommen, so dass das Solarpanel-Projekt morgen fertig gestellt werden kann!

Lissabon haben wir in der vergangenen Woche besucht. Diesmal mit der Bahn. Auch diese Stadt ist einen Ausflug wert!👌

Unsere Lebensmittel-Einkaufsliste ist wieder sehr lang geworden. Wir planen daher die Einkaufstour zum nächsten großen Supermarkt mit „Uber“ zu machen. Damit sind all die schweren Vorräte wie Getränke etc. einfacher zum Hafen resp. Schiff zu transportieren.

Wenn das Wetter das macht, was die Vorhersage sagt, werden wir zum Wochenende hin in Richtung Madeira aufbrechen. Wann genau, das werden wir im nächsten Beitrag schreiben. Bis dahin besten Dank fürs Begleiten sowie mit einem freundlichen Ahoi die Crew von der Sola Gracia ⛵ 


montag 07. oktober 2024

oeiras / Lissabon

Hallo liebe Freunde und Begleiter

Letzte Woche war wieder sehr ereignisreich für uns. Zwei Techniker von Raymarine kamen wie verabredet um die Selbststeueranlage wieder zu installieren. Bei der Probefahrt erklärten sie uns, dass die Antriebsteuerung - wahrscheinlich nach einem Update - auf „hydraulik“ eingestellt war. Richtig müsse sie auf „Linear 2“ eingestellt sein. Die 3/4 stündige Testfahrt im Beisein der Techniker verlief einwandfrei🙏.

Da ich mit einem Magen-Darm Infekt am folgenden Tag das Bett gehütet habe, sind wir erst am übernächsten Tag zu weiteren Tests nach Lissabon bis zur Brücke „Ponte 25 de Abril“ aufgebrochen. Entlang der Mündung des Tejo konnten wir trotz des nebligen Wetters den „Torre de Belém“, der zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört, von der seewärtigen Seite sehn. Direkt daneben steht das „Padrâo dos Descobrimentos“ (Denkmal der Entdeckungen) welches an 33 wichtige portugiesische Persönlichkeiten aus dem Zeitalter der Entdeckungen erinnert. Dargestellt sind u.a. Prinz Heinrich der Seefahrer, Vasco de Gama sowie Ferdinand Magellan.

Die drei stündige „Sightseeing-Autopilot-Testfahrt“ verlief sehr gut. Die Selbststeueranlage tat das, was sie tun muss: sie steuerte selbständig den Kurs, welcher von ihr verlangt wurde. Am Abend kam dann das, was zu erwarten war: bei Ralf ist der Magen-Darm Infekt ausgebrochen.🤢 Nach einem Tag Erholung geht es uns beiden nun wieder gut!

Zwischenzeitlich haben wir festgestellt, dass unser Energieversorgung nicht ausreicht, wenn wir über längere Zeit vor Anker liegen. Also was tun? Ralf berechnete und zeichnete eine Möglichkeit, zusätzliche Solarpanele auf dem Geräteträger des Bootes zu installieren. Das war die eine Aufgabe, die noch größere Herausforderung hingegen war, die dazu notwendigen Materialien hier nach Portugal geliefert zu bekommen🧐. Zum Glück gibt es auch hier Baumärkte, welche mit „Uber“ gut zu erreichen sind. Bis auf die Solarpanele, welche aus Deutschland geliefert werden, erwarten wir alle weiteren Materialien zur Installation im Laufe dieser Woche.

Laut den gängigen Windmodellen wird kommenden Mittwoch Hurrikan „Kirk“ mit Windböen bis zu 60 Knoten auf Galizien treffen. Da ist es natürlich ratsam, einige hundert Meilen südlicher gut vertaut im Hafen zu liegen.

Wie wir „Kirk“ abgewettert haben und ob die Solarpanele schon fertig montiert sind, werdet Ihr am 14. Oktober erfahren. Bis dahin besten Dank fürs Begleiten sowie mit einem freundlichen Ahoi die Crew von der Sola Gracia ⛵


montag, 30. september 2024

Cascais - Oeiras / Lissabon

Hallo liebe Freunde und Begleiter.

Seit dem letzten Montag haben wir in Cascais (6 Meilen vor Lissabon) vor Anker gelegen. Heute fuhren wir in den Hafen Oeiras/Lissabon da morgen früh der Techniker von Raymarine kommt. Wir hoffen sehr, dass er den Fehler bei der Selbststeueranlage findet und reparieren kann.

Während der Woche statteten wir der wunderschönen Stadt Cascais mehrere Besuche ab. Direkt gegenüber vom Ankerliegeplatz ist ein großer, sehr gut sortierter französischer  🤩Supermarkt, welchen wir abschließend an die Stadtbummel immer besuchten.

Ralf‘s Devise ist, man sollte niemals mit leeren Taschen vom Stadtbummel aufs Boot gehn, Lebensmittel und Getränke 😉 werden immer benötigt 😂 .

Besten Dank fürs Begleiten sowie mit einem freundlichen Ahoi die Crew von der Sola Gracia ⛵


dienstag, 24. september 2024

nazare - Cascais

Hallo liebe Freunde und Begleiter.

Ich melde mich erst heute, weil wir gestern den ganzen Tag von Peniche nach Lissabon gefahren sind….nun der Reihe nach:

Die Marina in Nazaré ist genauso wie in der App „Navily“ beschrieben. Äußerst freundliche Marineros sowie sehr saubere, moderne sanitäre Anlagen. Direkt neben dem Marina Gebäude ist eine große Wiese, wo die Hunde gut laufen und spielen können. Nazaré ist ein ehemaliges Fischer-Städtchen, heute lebt es vom Tourismus. Berühmt ist es insbesondere für die höchsten Brandungswellen der Welt, die bis bis über 30 Meter hoch werden können 🙈 . Die locken in der Winterzeit viele Wellenreiter an. Zwischen Nazaré und dem Wellenreitstrand ist eine große Klippe, auf die wir mit der Drahtseilbahn hochgefahren sind. Berry musste während der 5 minütigen Fahrt in eine Hundebox. Das hat er ohne Murren gemacht. Oben befindet sich ein Museum wo viele Waveboards ausgestellt sind neben Bildern von Wellenreitern in Aktion. Trotz dem Tourismus findet man in der Altstadt ursprüngliche Häuser mit engen Gässchen und kleinen Restaurants, welche hauptsächlich von einheimischen Gästen besucht werden.

Von Nazaré sind wir nach Peniche gefahren. Kaum zwei Meilen auf See kam sehr dichter Nebel auf, welcher bis zum Ziel blieb. Unterwegs sind wir in einem treibenden Fischernetz hängengeblieben🤢. Dies führte dazu, dass Ralf ins Wasser tauchen musste um die am Ruder hängen gebliebenen Taue zu zerschneiden. Die 25 Meilen Fahrt waren ziemlich anstrengend, mussten wir doch nach wie vor von Hand steuern, das eingeschaltete Radar als auch die Umgebung ständig im Blick haben. Kurz vor der Hafeneinfahrt Peniche wo wir den Anker fallen ließen lichtete sich der Nebel. Frühmorgens gingen wir wieder Anker auf, um die 50 Meilen bis Lissabon zu fahren, diesmal zum Glück mit freier Sicht. Nach zehn Stunden Fahrt sind wir gut angekommen. Wir liegen nun vor Anker direkt neben dem Hafen von Cascais und warten auf einen Termin für den Techniker, der unsere Selbststeueranlage endlich wieder in Gang bringen soll.

Am Abend besuchte uns die Crew der SY Eumel, welche wir in Dieppe (Frankreich) kennengelernt haben. Es ist sehr schön, dass man sich hin und wieder trifft und so seine Erlebnisse und Erfahrungen austauschen kann!

Besten Dank fürs Begleiten sowie mit einem freundlichen Ahoi die Crew von der Sola Gracia ⛵


montag, 16. september 2024

povoA DE VARZIM - NAZARE

Hallo liebe Freunde und Begleiter

Am Freitag früh haben wir nach genau 4 Wochen den Hafen Póvoa de Varzim verlassen. Nach 8 Stunden Fahrt durch viele Fischerfähnchen sind wir quasi in Slalomfahrt 🤢 gut in Aveira Sao Jacinto angekommen, wo wir den Anker fallen ließen. Er hielt sofort. Norbert der uns mit seiner SY Sanuk begleitet, hatte weniger Glück. Nach vier erfolglosen Ankermanövern schlug Ralf ihm vor, bei uns „im Päckchen“ anzulegen. Das Anlegemanöver klappte prima! Trotz reichlich Wind hielt unser Anker die beiden Boote gut und zuverlässig die ganze Nacht über🤩.

Am nächsten Tag fuhren wir die nächste Etappe, das Ziel war nach 35 NM Figueira da Foz. Auch da verbrachten wir nur eine Nacht um Tags drauf weitere 35 NM nach Nazaré zu fahren. Im Hafen wurden wir ausgesprochen nett und freundlich empfangen, beim Anlegemanöver halfen uns 3 Marineros. Sie empfahlen uns auch, erstmal ein oder zwei „Anleger-Biere“ zu trinken, um danach ins Hafenbüro zu kommen wo die Formalitäten erledigt wurden! Ich antwortete, dass ich kein Bier trinke, worauf die Marineros sagten, dann solle Ralf halt die Biere für mich mit trinken 😂😂🙈. In dem für seine spektakulären Wellen bekannten Spot für Wellenreiter werden wir ein paar Tage verbringen. Die Tagestemperaturen sind nun angenehm um die 25 Grad. Was wir in Nazaré unternehmen und wohin die Reise weitergeht, könnt Ihr ab dem 23. September lesen.

Besten Dank fürs Begleiten sowie mit einem freundlichen Ahoi die Crew von der Sola Gracia ⛵


montag, 09.09.2024

Hallo liebe Freunde und Begleiter.

Auch die vergangene Woche verbrachten wir in Póvoa de Varzim. Heute bekamen wir endlich das lang erwartete Paket aus Deutschland. Nun konnte Ralf die Starlinkantenne und den Router montieren und Überraschung, es funktioniert👏Also steht nun der Weiterfahrt nichts mehr im Wege. Je nach Wetter werden wir bald Richtung Lissabon weiterfahren.

Letzte Woche haben wir nochmals Porto einen Besuch abgestattet. Diesmal waren weniger Touristen da als das erste Mal. Es war ein sehr schöner Tag, wir besichtigten einen anderen Teil der Altstadt und überquerten die Brücke Ponte Luiz auf der obersten Ebene. Im Portwein - Viertel genossen wir wieder den einen oder anderen leckeren Portwein Cocktail🤩.

In der Zwischenzeit hab ich mich nach langem Überlegen entschieden, dass ich von Madeira aus mit unserem vierbeinigen „Leichtmatrosen“ wieder nach Hause zurückfliegen werde. Eine so lange Zeit auf dem Boot zu leben ist doch nicht so wie ich es mir vorgestellt habe! Es ist doch was anderes als „nur“ 2 oder 3 Wochen Urlaub auf dem Boot zu verbringen. Ich habe halt Heimweh! 🤢

Ralf wird dann alleine von Madeira aus rd. 2 Tage bis zu den Kanaren benötigen. Von Gran Canaria ab wird ihn ein Freund in die Karibik begleiten. Für die Strecke planen sie rund 21 Tage.

Mal schauen wie es kommt, denn: Pläne beim Segeln werden halt bei Niedrigwasser in Sand geschrieben…..

Besten Dank fürs Begleiten sowie mit einem freundlichen Ahoi die Crew von der Sola Gracia ⛵


montag, 02. september 2024

Hallo liebe Freunde und Begleiter.

Dem Bericht von der letzten Woche gibt es nicht viel beizufügen.

Wir sind immer noch in Póvoa de Varzim. Aus diversen Gründen. Erstmal haben wir diverse Produkte in Deutschland bestellt, welche uns in den Hafen Póvoa de Varzim weitergesendet werden. Ein weiterer Faktor ist das Wetter. Mal ist es neblig und kein Wind, oder es bläst und bläst🤢.Wir wollen die Weiterfahrt auch küstennah fahren, also innerhalb der 20 Meter Linie (wegen den Orcas). Da gibt es viele Fischerfähnchen, denen man ausweichen sollte um nicht in die Fischernetze zu geraten. Die Fischerfähnchen sieht man Nachts nicht, also sind Tagesfahrten angesagt. Und nicht zu verachten: Der Liegeplatz kostet hier im Hafen „nur“ 🙈

400.- € für einen Monat, da kann man schon mal ne Woche länger bleiben als geplant.🤔 Um keinen „Bootskoller“ zu bekommen unternehmen wir Strandspaziergänge, erkunden die Gässchen der Stadt und werden in der kommenden Woche nochmals Porto besuchen. Auch treffen wir uns mit anderen Seglern, welche wir bisher auf der Reise kennengelernt haben. Mit der „Vesselfinder“ App kann ja deren jeweiligen Standort gut herausfinden.😂

In diesem Sinne: Besten Dank fürs Begleiten sowie mit einem freundlichen Ahoi die Crew von der Sola Gracia ⛵  


moontag, 26. august 2024

povoa de varzim

Hallo liebe Freunde und Begleiter.

Der Empfehlung vom Hafenmeister folgend, haben wir mit der Metro einen Ausflug nach Porto gemacht. Berry war total entspannt, er legte sich unter Ralfs Beine, so als würde er jeden Tag mit uns im Zug fahren. Der Ausflug nach Porto hat sich gelohnt. Die farbenprächtigen malerischen Stadthäuser sind sehenswert, ebenso wie die Architektur. Zur Zeit gibt es in Porto leider jedoch viele große Baustellen und natürlich waren wir nicht die einzigen Touristen 😎 Über die bekannte Brücke „Ponte Luiz l“ haben wir den Rio Douro überquert und wie viele wahrscheinlich vermuten, im Portweinviertel einen Cocktail getrunken und eine Flasche Porto gekauft. Am Tag des Ausfluges nach Porto haben wir in Póvoa de Varzim den Nebel hinter uns gelassen. Für uns ist der Nebel hier entlang der portugiesischen Küste sehr gewöhnungsbedürftig. Einmal besuchten wir den Strand hier in Póvoa de Varzim. Ansonsten war es oft doch viel zu kalt und ungemütlich. Das liegt wohl an dem in dieser Region nach oben aufsteigenden Kaltwasser des Atlantiks. Für uns Mitteleuropäer ist so etwas für den Sommermonat August doch eher ungewöhnlich.🤔 Einen Trost gibt es jedoch, ab Lissabon soll es dann endlich wärmer werden 🤗.

Neben Einkäufen und Wäsche waschen waren auch kleinere Reparatur- und Wartungsarbeiten an Bord zu erledigen. Ein paar Tage ohne Segeln gehen somit auch schnell um😂.

Von der Firma Raymarine erhielten wir die Nachricht, dass sie bei den Tests im Werk in Lissabon keinen Fehler bei unserem Autopiloten finden konnten 🤢 . Gerne würden sie daher die Geräte im eingebauten Zustand nochmals bei uns an Bord checken. Deshalb werden wir nun zeitnah in Richtung Lissabon aufbrechen. Wir warten jetzt auf ein Wetterfenster, wo der Wind von Norden kommt und wir nicht im Nebel fahren müssen!

Danke für’s Begleiten sowie mit einem freundlichen Ahoi die Crew von der Sola Gracia ⛵


montag, 19. august 2024

von adlan - Povoa de varzim

Hallo liebe Freunde und Begleiter.

Mit der nächsten Fahrt verließen wir Galicien mit den wunderschönen Rias und kamen in Portugal an, womit wir die erste Zeitzone überschritten haben. Hier ist MESZ minus eine Stunde und um 21:00 Uhr ist es hier schon dunkel. Nachdem wir den Anker in der Bucht von Aldan aufholten verlief die Fahrt gut, bis kurz vor der portugiesischen Grenze. Da tauchte eine Nebelwand auf, welche wir dank Radar gut passiert haben.

In Viana do Castelo kam der Techniker von RAYMARINE an Bord, der uns leider auch nicht weiterhelfen konnte. Er nahm nach einigen Telefonaten das Steuergerät sowie den Steuerkompass mit, um die Geräte in Lissabon überprüfen zu lassen. Wenn es dumm kommt, dann müssen sie von dort aus nach England zur Reparatur geschickt werden. Voraussichtlich wird das locker 3 bis 4 Wochen dauern 🤢 .

In Viana do Castelo war während unseres Aufenthaltes die Feierlichkeit „Romaria de nossa Senhora agonia“. Seit 1783 findet diese Wallfahrt zu Ehren der Schmerzensmutter statt. Es ist eins der größten religiösen Feste Portugals. Dazu werden die Straßen feierlich geschmückt und nachts beleuchtet, es ziehen Trachtenumzüge mit Trommlern durch die Straßen. Nachts ist die Stadt sehr belebt fast stündlich gibt es irgendwo in der Stadt ein Feuerwerk, alles ist musikalisch untermalt. Der Wallfahrtskirche „Santa Luzia“ auf dem Hügel der Stadt erstatteten wir einen Besuch, dafür wählten den Weg über 400 Treppenstufen. Ralf brachte den Spruch, nachdem der Segler kein Wandersmann sei. Es half ihm nichts, er musste trotzdem mit 😉.

Die Weiterfahrt führte uns ins 25 NM entfernte Póvoa de Varzim. Diesmal konnten wir auf Grund des Windes gut mit der Windfahnensteuerung fahren. Mussten also nicht selbst steuern🙏.

Der Hafenmeister dort ist sehr tiefenentspannt. Ralf fragte mich was der denn wohl geraucht habe. Neben vielen Hinweisen über Póvoa de Varzim erklärte er uns, wie wir mit der Metro nach Porto kommen (1,50 € pro Person für ne 3/4 Std. Fahrt). Also werden wir von hier aus starten um uns diese schöne Stadt anzuschauen. Was wir während der kommenden Tage erlebt haben, berichten wir am 26. August.

Danke für’s Begleiten sowie mit einem freundlichen Ahoi die Crew von der Sola Gracia ⛵


montag, 12. august 2024

von Muros - aldan

Hallo liebe Freunde und Begleiter

Nachdem wir in Muros den Anker aufholten, ließen wir ihn in Boiro, ca. 35 NM weiter südlich, wieder fallen. In Boiro konnten wir den Kühlschrank wieder gut mit frischen Lebensmitteln füllen. Leider gibt es da keinen Wochenmarkt - in Frankreich wurden wir sehr verwöhnt - dafür fanden wir in Boiro nach einer halben Stunde Fußweg einen sehr gut sortierten Supermarkt.🙌

Die Fahrt ging weiter in die nächste Ria, nach Pontevedra/Combarro. Die Ortschaft ist ganz weit hinten in der Ria, für die folgenden Tage und Nächte waren relativ starke Böen angesagt, deshalb wählten wir diesen Ankerplatz aus.  (Auf Empfehlung der Miss Adventure Crew).👍

Bei Tagestemperaturen nahe 30 Grad ist der Wind sehr angenehm! Combarro ist ein hübsches ehemaliges Fischerdörfchen, welches heute vom Tourismus lebt. Entlang des Ufers sind alte original Getreidespeicher erhalten, die heute als Touristenmagnete fungieren🤩 . Geht man allerdings morgens um 9:00 Uhr durch diese schönen Gässchen, so ist von Tourismus nichts zu sehen. (Die schlafen dann wohl alle noch 😉 ).

Mitten in der Bucht ist eine kleine Insel, die gut mit dem Dinghi erreichbar ist. (Isla de Tambo). Als wir sie besuchten, glaubten wir an einem Karibik Strand zu sein. (Bilder dazu findet Ihr unter Impressionen). Erfolg hatten wir bei der Suche nach einem neuen Paravan für unseren Pinger. Im kleinen Anglerzubehörgeschäft in Combarro wusste der Verkäufer sofort, was wir benötigen. Er sagte uns, dass Paravans fast nur von ausländischen Kunden gekauft werden. Also sind wir nicht die einzigen, welche einen verloren haben 🥴.

Da wir seit A Coruña nur vor Anker lagen - und somit in keinem Hafen unsere Wassertanks auffüllen konnten - neigt sich unser Wasservorrat (Rd. 640 Liter) langsam dem Ende entgegen. Nun hat Ralf den Watermaker in Betrieb gesetzt. Also trinken wir nun selbstaufgebräutes frisches „Atlantik-Quell-Wasser“ 🍶

Der nächste Stopp war die Bucht Adlan. Die Fahrt am frühen Morgen war ungewöhnlich, wir hatten zwischenzeitlich Nebel. Tagsüber war schöner Sonnenschein, sodass wir schwimmen konnten. Am 19. August werden wir weiter berichten, die Selbststeueranlage funktioniert mittlerweile gar nicht mehr, unser Plan ist nun, einen Raymarine Fachhändler in Viana do Castelo / Portugal aufzusuchen. Wir hoffen, dass er uns weiterhelfen kann  🙏.

Danke für‘s Begleiten sowie mit einem freundlichen Ahoi die Crew von der Sola Gracia ⛵


montag, 05. august 2024

von a coruna - muros

Hallo liebe Freunde und Begleiter

Bei der Einfahrt in A Coruña mitten in der Nacht hörten wir schöne Musik. Meine spontane Idee war, dass da alle „Biscaya-Überquerer“ so freundlich empfangen würden🤭 . Der Hafenmeister informierte uns am folgenden Tag, dass zur Zeit in der nahegelegenen Altstadt ein mittelalterliches Fest gefeiert wird, woher auch die Musik kam😜. Das Fest besuchten wir am späten Abend, es lohnte sich. Friedliches Zusammensein in der malerischen Altstadt, mit vielen Marktständen sowie leckeren Speisen. Wir genossen diese tolle Abwechslung👍 .

Das Loch im Rumpf der Sola wurde erfolgreich repariert, so können wir nun ohne Probleme weiter segeln! Die Selbststeueranlage werden wir bei Antritt der nächsten Fahrt „reseten“ in der Hoffnung, dass sie dann wieder ihren Dienst tut. Neben den „to do‘s“ unternahmen wir einen langen Spaziergang entlang der Küste zum „Torre de Hércules“, das Wahrzeichen von A Coruña. Erbaut wurde er im 2. Jahrhundert von den Römern und ist der älteste aktive Leuchtturm, anerkannt seit 2009 als Unesco Welterbe👌.

Erwähnenswert ist, dass der Hafen A Coruña 24/7 erreichbar ist, und die Mitarbeiter super freundlich und hilfsbereit sind. Verständigen kann man sich da neben Spanisch in Englisch, eine Mitarbeiterin spricht auch Deutsch. Nachdem wir am Dienstagmorgen den Hafen A Coruña verlassen haben, machte Ralf noch ein Werks-Reset auf dem Kartenplotter. Die Selbststeueranlage funktionierte für 7 Stunden, dann versagte sie wieder ihren Dienst 🤢.Scheinbar eine never-ending-Story🤔

Den Anker ließen wir nach ca 47 NM vor Camariñas fallen, einer kleinen Ria (Bucht) bei Muxia. Es ist wunderschön idyllisch da, wenn man sich umschaut, vermutet man, man wäre in skandinavischen Fjorden😊 Die Eukalyptus- und Pinienwälder reichen bis zum Ufer der Ria. Camariñas ist ein ganz kleines Dörfchen mit bunt bemalten Steinhäusern. Wenn man in dem Dorf spazieren geht, ahnt man dass viele vor allem junge Leute weggezogen sind. Zufälligerweise haben wir beim Spaziergang ein Auto mit dem Schweizer Kennzeichen „JU“ geseh‘n. Woraufhin ich den jungen Mann nachdem er geparkt hatte, in Schwytzerdüscht fragte, was ihn in dieses kleine Örtchen führe. Er antwortete mir auf Französisch, sie und viele andere junge Einheimische seien in die Schweiz ausgewandert, weil es für sie hier aus wirtschaftlicher Sicht keine Zukunft gegeben habe. Ihre Verwandten hier in Galicien besuchen sie während den Ferien 😎.

Nach zwei Tagen holten wir den Anker auf, die Reise führte uns weiter um das berühmt berüchtigte Cap Finisterre (Ende der Welt) Richtung Muros. Es sind rund 35 NM. Der Anker fiel nach gut 8 Stunden Fahrt. Die Wetterbedingungen am Cap waren sehr gut! In der Ria Muros haben uns Dutzende von Delfinen empfangen. Da ich gerade dabei war den „Anker klarzumachen“ konnte ich den wunderschönen Empfang leider nicht fotografieren  🙈. Diese langgezogene Bucht bei Muros mit ihren weißen Häusern und roten Dächern, ähnelt einem Schweizer See Ufer 😂.

Die Pinienwälder reichen auch hier wie in Camariñas bis ans Ufer. Muros ist ein viel lebhafterer Ort, und lebt u.a. von der Muschelzucht sowie vom Fischfang. Vom nahe gelegenen Santiago de Compostela kommen hier auch regelmäßig Pilger, um hier ihren Rückweg anzutreten🙏.

Hier entspannen wir nun auch wieder, nach dem Motto: hast Du nen Boot, hast Du immer was zu reparieren! Der Rumpf muss sauber gemacht werden, die Selbststeueranlage…. ihr wisst es…und neben alledem sind wir auf der Suche nach einem Ersatzteil für den Pinger… 🧐

Beim Anker einfahren haben wir ihn nicht abmontiert, also hat er sich bei der Rückwärtsfahrt um den Propeller gewickelt, und das Seil ist abgerissen. Bei der Bergung des Pingers ist der Paravan gesunken. Nach diesem Ersatzteil suchen wir nun. Ersatzweise halten zwei große Schäkel den Pinger unter Wasser, und somit hoffentlich Orcas von uns fern🙏

Wie und wann es weitergeht entlang der Galicischen Küste und den Rias schreiben wir am 12. August 2024

Danke für‘s Begleiten sowie mit einem freundlichen Ahoi die Crew der Sola Gracia ⛵


montag, 29. juli 2024

von Camaret sur mer - a Coruna...die Biscaya überquerung

Hallo liebe Freunde und Begleiter

Beim letzten Supermarkt Einkauf in Camaret sur Mer vor unserer geplanten Biscaya Überfahrt trafen wir zufällig die Crew von „Miss Adventure“ (YouTube: sailing Miss Adventure), welche wir in Roscoff schon gesehen haben. Hier kamen wir endlich ins Gespräch, wobei wir uns für einen gemeinsamen Start am kommenden Morgen um 7:00 Uhr verabredeten. Irgendwie fühlt man sich sicherer, wenn sich noch jemand in Sicht- oder Funknähe befindet auf der langen Strecke. Prognose für die über 300 NM etwas über 3 Tage Fahrzeit. Für mich das Erste mal solange ohne Zwischenstopp…😕.

Alles verlief prima, bis nach 10 Stunden Fahrt der Autopilot seinen Dienst aufgab. Ralf versuchte einige Reparatur Arbeiten, keine führte zu einem länger währenden Erfolg. Also blieb uns nix anderes übrig, als die Sola abwechselnd zu steuern. Klar, das geht, ist aber eine groß Herausforderung. Besonders Nachts! Wir wechselten uns im zweistündigen Rhythmus ab, so ging es einigermaßen. Am folgenden Tag montierten wir die Windfahnensteuerung. Die funktioniert, so wie der Name sagt, bei Wind. Leider hatten wir davon jedoch zu wenig. 🤢Also ging die Fahrt weiter mit einem Autopiloten, der mal für 2 Std. funktionierte und dann für mehrere Stunden wieder seinen Dienst versagte. Ca. 5 Stunden vor A Coruña erhielten wir die erfreuliche Mitteilung per Mail und WhatsApp, dass die Miss Adventure im Zielhafen angekommen ist. Sie informierten uns auch, der Hafen sei mit Dalben ausgestattet, sie belegen einen Platz am Steg 3. Soweit so gut! Das Gebiet vor der Hafeneinfahrt ist voll, nein übervoll mit Fischereifahrzeugen, denen gegenüber wir ausweichpflichtig sind. Wir erreichten die Zone gegen 23 Uhr, die Fahrt zwischen den Fischern durch war nochmals eine Herausforderung! Ralf guckte wo die Fischer sich bewegten, gab mir Anweisung, welchen Kurs ich zu steuern habe, um gut in den Hafen zu kommen. Das klappte sehr gut! Beim Anlegen in der Box haben wir an der Sola ein dickes Loch in die Bordwand gefahren weil die Ecke des Steigers nicht wie üblich einen festen dicken Gummischutz hat. Es ist nur spitzes, blankes Eisen!   🤢 Die Crew der Miss Adventure nahm zum Anlegen unsere Taue entgegen, was natürlich wie immer sehr angenehm ist!🙏  Gemeinsam besichtigten wir den Schaden: Ein 10 cm langes, 2 cm tiefes Loch ca. 50 cm oberhalb der Wasserlinie.🙈 Das ist sehr ärgerlich, bleibt jedoch trotzdem nur ein Materialschaden der repariert werden kann. Uns persönlich ist nichts passiert, soweit haben wir alle, auch Berry  🐶 die Überfahrt gut überstanden. Jetzt ist erstmal ausschlafen angesagt. Das Programm für die folgenden Tage: Reparieren - Markus von der Miss Adventure hat seine Hilfe angeboten, er hat Epoxyharz dabei um das Loch zu füllen - die Selbststeueranlage wieder fit zu machen, und natürlich mal wieder Wäsche waschen…..Daneben A Coruña erkunden, es soll eine sehr schöne Stadt sein  😎Darüber werden wir in einer Woche berichten😎

Danke für‘s Begleiten sowie mit einem freundlichen Ahoi die Crew der Sola Gracia ⛵


montag, 22. juli 2024

von Roscoff - Camaret sur mer

Hallo liebe Freunde und Begleiter

Beim Starten des Motors in Roscoff erlebten wir eine Überraschung, welche man überhaupt nicht braucht…er sprang nicht an!!!!🤢 Wir waren mit drei Booten bereit zur Weiterfahrt….🙈 . Die anderen fuhren los und Ralf machte sich auf die Suche. Schließlich vermutete er, dass die Starterbatterie zu wenig Spannung hatte, machte eine „Überbrückung“ und zack, hatten wir durch einen Kurzschluss keinen Strom mehr an Bord…. Nach einem Telefonat mit unserem Segler Freund Alex, bekam er erleichternde Aussage, dass die 3 „neuen“ Lithium Service-Batterien dadurch nicht kaputt gegangen seien. Nur wie bekommt man(n) die wieder ans laufen🧐 ? Ein Video auf YouTube brachte die Erkenntnis. „Einfach“ die Pluspole der Batterien abklemmen, ein paar Sekunden warten, wieder anschließen und schon funktionieren sie wieder. 🙏👍 Nach stundenlangem Suchen und der Hilfe eines uns bekannten Skippers aus Lemmer, welcher zur Zeit mit einem Überführungsboot in Roscoff war, wurde das Problem gelöst. Es schien eine Oxidation am Hauptschalter der Starterbatterie gewesen zu sein.😎 Ralf hat nun ein paar graue Haare mehr. Die sind für mich nicht schlimm, Hauptsache ist, dass alles an Bord wieder funktioniert.👌

Danach fuhren wir 35 NM nach L‘Aber wrac‘h, um am nächsten Tag direkt nach Camaret sur Mer weiterzufahren. Das ist die Rundung vom Ärmelkanal in den Atlantik. Die anschließende Fahrt durch deChenal du Four verlief gut. Dadurch, dass wir keinen Zeitdruck haben und Ralf die Wettermodelle vor den Fahrt immer sehr gut studiert, klappt das bisher sehr gut. In Camaret sur Mer ließen wir zum ersten Mal den Anker im Atlantik fallen. Camaret sur Mer ist ein idyllisches Dörfchen, die Gegend lädt zum Wandern auf der Hügelkette ein. Der Blick vom Hügel aufs glasklare türkisblaue Wasser mit Sandstrand lässt schon fast vermuten, dass man in der Karibik ist.😎 Zum ankern eignet sich die Bucht hervorragend bei vorherrschenden Winden aus Süd bis West. Da für die folgenden Tage viel Wind aus dem nördlichen Sektor vorhergesagt war, verlegten wir unseren Ankerplatz „um die Ecke“ hinter die Hügelkette nach Roscanvel. Direkt gegenüber von Brest.

Danke für’s Begleiten sowie mit einem freundlichen Ahoi die Crew der Sola Gracia  ⛵